Ich weiss von nix
Premiere 15. Februar 2012
Musik: Michael Armann
„...urkomisch, herrlich, wiederkommen ...“ schrieb die Presse über ihr letztes Programm. Und schon ist sie wieder da. Mit atemberaubendem Körpereinsatz, knochenbrecherischen Verrenkungen, mit spitzer Zunge und bezauberndem Charme wechselt die Ottmann die Seiten und erzählt aus der Sicht der Dinge.
Ständig sind wir von Dingen umgeben: Stühle, Betten, Autos, Stifte, Bilder, Parkuhren und Smartphones. Aber sie schweigen beharrlich, dabei hätten sie doch so viel zu erzählen. Und mit Hilfe von Martina Ottmann dürfen sie endlich auspacken.
Da leidet ihr eigenes Programmplakat unter seiner Bedeutungslosigkeit und wünscht sich nichts sehnlicher als die Mona Lisa in Paris zu treffen. Die Mona Lisa wiederum sehnt sich nach 500 Jahren nach einem Mann, der sie endlich in die Arme schließt. Der Stift streitet mit dem Smartphone, wer denn nun international mehr zu sagen hat. Das Hotelbett ächzt unter der Last seiner Erlebnisse und der Fernseher kann sein eigenes Programm nicht mehr sehen. Und das alles passiert vor unseren Augen, aber wir hören es nicht. Nur der Hund hört alles mit. Nicht irgendeiner, denn was der bayrische Drogenhund Max zu berichten hat, der als eine Art Psychotherapeut im bayrischen Landtag mittlerweile ein eigenes Zimmer hat, enthält mehr als ein Staatsgeheimnis. Ein Hund plaudert ja nichts aus. Dachte man...
Begleitet von ihrem fabelhaften Pianisten Michael Armann wird eine geheimnisvolle Welt belebt und schlagfertig, überraschend und eigenwillig enthüllt, was um uns herum wirklich geschieht. Denn eine wichtige Botschaft muß überbracht werden. Auf dem Weg von München nach Paris und zurück entführt uns die Ottmann in eine absurde Parallelwelt und erzählt nie gehörte Geschichten - aus der Sicht der Dinge.
Und immer blitzt dabei der Schalk in ihren blauen Augen. Denn obwohl sie alles verrät, steht sie doch selbst am Ende da und sagt: Ich weiß von nix.
Beste Unterhaltung, Lachtränen inklusive.
„Gnadenlos zu Ende gedachte Szenerien mit viel Sinn fürs Surreale...“ (AZ München 10/08)
„Martina Ottmann´s turbulenter Gedankenreichtum macht den Abend zum bissig-komischen Politkabarett. Sie ist originell, skurril und schlagfertig und versteht es zu improvisieren“ (Hilpoltsteiner Zeitung 10/08)
Martina Ottmann überzeugte nicht nur mit ihren witzig-geistreichen Gedankengängen sondern auch mit Gestik und Mimik, mit Schauspielkunst und nicht zuletzt mit ihrem ausdrucksstarken Gesang (...) Zwei unterhaltsame Stunden, in denen die Münchner Kabarettistin mit bissigen Ratschlägen und schonungslosen Lebensweisheiten für beste Unterhaltung sorgte“ (Schwarzwälder Post 11/09)
